Bevor man sich fuer einen Hund entscheidet .....
22.03.2012 13:01 von Ingrid Mauer
Bitte nehmen Sie unsere Worte ernst und lest euch alle Hinweise von uns gut durch! Nehmt es euch zu Herzen und überlegt es euch VORHER bitte alles sehr sehr gut!
Hier ein paar Denkanstösse, die man sich vor der Anschaffung eines Familienmitgliedes wirklich nochmal durch den Kopf gehen lassen sollte:
Habt ihr wirklich genug Zeit? Hunde sind Rudeltiere und wollen gerne immer bei ihrem Rudel sein. Ein einsamer Hund ist ein unglücklicher Hund.
Was kann ich mit meinem Hund unternehmen? Wie kann ich seinen Bedürfnissen gerecht werden? Jeder Hund braucht eine Aufgabe! Ein gelangweilter Hund ist ein unglücklicher Hund.
Welcher Hund passt zu mir und meiner Lebenssituation? Welche Bedürfnisse hat diese Rasse, welche Bedürfnisse hat dieser Hund vom Alter her? Soll es ein großer, kleiner, aktiver, ruhiger, junger, alter Hund sein???
Habt ihr weit genug voraus geplant? Ein Hund wird 15 Jahre oder älter! Könnt ihr ihm wirklich einen Platz auf Lebenszeit anbieten?
Was wenn ihr in den Urlaub fahren wollt oder spontan mal weg möchtet?
Was ist, wenn ihr krank seid? Habt ihr eine Betreuungsmöglichkeit für den Notfall?
Sind alle Familienmitglieder einverstanden mit der Anschaffung eines Haustieres? Hunde spüren es, wenn sie nicht gewollt sind.
Es kann sein, dass euer neuer vierbeiniger Kamerad noch gar nichts kann und noch alles lernen muss. Seid ihr bereit dazu?
Manche Hunde haben noch nie in einem Haus gelebt. Sie sind nicht stubenrein, knabbern Dinge an, machen dies und das kaputt und und und... Könnt ihr damit umgehen und seid ihr bereit, gemeinsam mit eurem Vierbeiner daran zu arbeiten?
Manche kennen das Leben in einer Stadt nicht und müssen sich erst an den Lärm, die Geräusche, die Umgebung, die Menschen und so weiter gewöhnen. Habt ihr euch das gut überlegt und könnt ihr damit leben, wenn es anfangs nicht so einfach wird mit dem Gassi gehen?
Manche haben schlimme Dinge erleben müssen, sind verängstigt, verstört, haben ihr Vertrauen in die Menschheit verloren, haben Angst vor anderen Hunden, Männern, Kindern, Autos etc... Habt ihr genug Zeit und Geduld und könnt damit umgehen?
Die meisten Tierschutzhunde sind trotz ihrer Vergangenheit dankbare, soziale, überaus verträgliche und besonders liebenswerte Gefährten, die ihrer Familie ein Hundeleben lang treu zur Seite stehen. Jedenfalls WENN man ihnen die ZEIT gibt, sich einzugewöhnen und anzukommen und ihnen mit LIEBE und GEDULD hilft, sich an das neue Hundeleben zu gewöhnen.
DANKE an www.tierisch-happy.de fuer diesen Text und das wir ihn nutzen duerfen.

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Kommentar von Manuela | 14.05.2011
Einfach nur Super, dem ist NICHTS hinzuzufügen:))))
Kommentar von Heike | 16.05.2011
Genau, besser kann man es gar nicht sagen... Generell sollte man es sich gut überlegen ob und welches Tier zu einem paßt. Doch die Tiere aus den Perreras sind bereits weggeworfen, entsorgt, nicht gewollt und nicht gewünscht und oft mißhandelt... BEVOR man sich einen Hund aus einer Perrera holt sollte man WIRKLCH ernsthaft alle diese Fragen ehrlich mit sich durchgehen und erst wenn man diese mit JA beantworten kann DANN hat der ausgesuchte Hund auch die Chance auf ein glückliches Leben und dankt dieses neue Leben seinem Halter mit Treue und Liebe. Wer Hunde liebt, aber doch feststellt, daß die Zeit zu knapp ist und man keinen Hund bei sich aufnehmen kann - für den gibt es durchaus andere Möglichkeiten...man kann Pflegestelle oder Pate sein, Flugpate oder Spender von Decken und anderem....die Tiere danken es tausendfach ! Lieber im Kleinen helfen als schnell einem Hund die Hoffnung auf ein Zuhause geben und sie dann nicht einhalten können. Wir sind es den Hunden schuldig, daß wir verläßliche Partner sind !