Warum Hundehilfe
Wir (Volker & Ingrid) haben vor 12 Jahren den ersten Kontakt zu einer Auffangstation in Spanien gehabt. Damals haben wir unseren ersten Podenco (Anubis) bekommen und zum ersten Mal gesehen, wie furchtbar das Tier-Elend im Sueden ist. Seit dem hat es uns nicht mehr losgelassen und wir haben versucht zu helfen. Anfangs mit Sach- und Geldspenden, dann verlagerte sich unser Lebensraum nach Mallorca und wir begannen selbst Hunde aus den Perreras zu retten.
Hundehilfe-Inca deshalb, weil es auf Mallorca unendlich viel Tierelend gibt. Es werden zu viele Hundewelpen nach produziert - es ist unfassbar. Die Mallorquiner haben einen alten Brauch, sie bringen bei Besuchen den Kindern Welpen als Geschenk mit. Diese sind dann meist nicht aelter als 4-6 Wochen. Sind diese Hunde dann ein paar Monate alt und nicht mehr niedlich und taugen nicht mehr als Spielzeug werden sie entsorgt. So landen viele tausende Hunde in den Perreras. Andere Hunde werden gegen juengere ausgetauscht oder man entledigt sich seines Hundes, weil er alt und/oder krank ist - Tierarztkosten möchte mann nicht bezahlen. Streuner werden gefunden und ueber die Policia Local in die Perrera gebracht. Dort muessen die Tiere eine Zeit lang aufbewahrt werden, das ist gesetzlich festgelegt, damit der Eigentuemer evtl. seinen Hund wiederfinden (bei entlaufenen Hunden) und abholen kann. Nach dieser Frist gibt es noch ein paar Tage oben drauf und wenn sich dann niemand da ist, der den Hund adoptieren moechte, wird er getoetet. So sterben allein auf Mallorca jedes Jahr viele tausende Hunde und Katzen.
Nun argumentieren einige Leute das doch in Deutschland genug Hunde in den dortig Tierheimen sitzen und man nicht noch welche aus dem Sueden einfuehren sollte. Das stimmt. Leider sitzen aber in deutschen Tierheimen fast ausschliesslich grosse schwer vermittelbare Hunde. Wir versuchen schwerpunktmaessig kleine und kleinere Hunde zu vermitteln - für die es eine grosse Nachfrage gibt. Viele unserer neuen Hundebesitzer haben lange in Deutschland in den Tierheimen gesucht - ohne Erfolg.
Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen Hunde aus der Perrera in Inca vor. Natuerlich versuchen wir auch anderen Hunden in Not zu helfen - was aber oft schwer ist. Vor Ort hier auf Mallorca fehlt es an Pflegestellen wohin die fast gebrochenen armen Tiere erstmal koennten um sich zu erholen, gepaeppelt zu werden und sich auf eine Reise nach Deutschland, neue Menschen und ein neues Leben vorzubereiten. Vor allem aber, um aus den teilweise immer noch schlimmen Perreras herausgeholt zu werden.
Wir wissen, dass wir die Welt nicht veraendern koennen und unser Tun nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein kann. Aber fuer die vielen herrenlosen und teilweise sehr geschundene und gequaelten Hunde sind wir Tierschuetzer die einzige Chance. Leider ist die Politik nicht daran interessiert ein Umdenken bei der Bevoelkerung stattfinden zu lassen. Man muesste schon in den Schulen beginnen und den Kindern beibringen, dass Tiere Lebewesen sind, die eine Seele haben, die Schmerzen und Trauer, Angst und Panik empfinden - genau wie wir Menschen. Solange hier nichts geaendert wird, MÜSSEN wir einfach den armen Kreaturen helfen.